Album Art

kaltspiegel:

*seufz* Eins meiner Lieblings-Minecraft Lieder.
Ich muss an die Nächte denken, in denen ich mit Sönke und Basti auf irgendwelchen Ami-Servern herumgewuselt bin. Wir haben teilweise 12 Stunden AM STÜCK gespielt und gebaut. Das war noch zu Beta Zeiten, da gabs noch nicht mal Hunde. Wir sind immer gaaanz weit weg vom Spawnpunkt gelaufen, damit wir auch ja nicht mit anderen Spielern zusammen bauen mussten. Auf unserer Suche nach dem perfekten Bergtal für unser Dorf fern ab von jeglicher “Zivilisation” haben wir uns auch manchmal in großen Wäldern aus den Augen verloren, aber irgendwie immer wieder gefunden…
“Ich bin auf’m Baum und spring, siehste mich?!”
Und dann hatten wir es gefunden. Ein kleines Tal, umgeben von drei Bergen, mit einem kleinen Wasserfall. Von außen konnte man nicht ins Tal sehen, also perfekt um unsere Häuser vor herumstreifenden Räubern zu verstecken. Jeder von uns bekam einen Berg und in der Mitte des Tals war unsere Gemeinschaftshütte für Baumaterialien und Essen. Die paar Diamanten die wir hart erarbeitet hatten, haben wir in Truhen an geheimen Plätzen in der Erde verbuddelt (es gab auch noch keine Passwort-verschlüsselten Truhen), aber trotzdem geteilt, wenn Not am Mann war.
Ich hab Weizen im eigens gebauten Gewächshaus geerntet, Sönke hat Springbrunnen gebaut und Basti hat mühevoll ein Schwein zu sich gelockt, es eingezäunt und es Rüdiger genannt. Das ist dann aber in die Wand verbuggt und verschwunden. Seit dem Tag war Basti nicht mehr der selbe. Er hat uns verboten Schweine zu töten, denn eines davon hätte Rüdiger sein können… Wir haben uns also nur noch von Brot und Pilzsuppe ernährt, weil’s damals auch noch kein Rindfleisch gab.

Irgendwann ging die “/home” Funktion nicht mehr, mit der man sich zu seinem home-Punkt (also unser Tal) teleportieren konnte. Wir mussten extrem aufpassen, dass wir nicht sterben, weil wir sonst wieder beim original Spawnpunkt angekommen wären und keiner von uns mehr den Weg vom Spawn zurück zum unserem Tal wusste. Der Tod wäre endgültig gewesen…
Auch wenns nur virtuelle Pixelbauklötze waren, es fühlt sich in meiner Erinnerung an, als hätten wir das alles wirklich erlebt. Es war kein Abenteuerspiel. Wir haben’s zu einem Abenteuer gemacht.
Und deshalb liebe ich Minecraft.

ArtistC418
TitleSubwoofer Lullaby
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  5. quillusquillus reblogged this from kaltspiegel and added:
    Wow, Kaddi, you made me get all emotional… ;__;
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  10. misakabiribiri reblogged this from kaltspiegel and added:
    Ich hab immer gehofft eines Tages in dieser Pixelwelt leben zu können. q_q :D
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  14. sillyromancer reblogged this from madametarantula and added:
    Der grund, wieso ich minecraft so liebe. Es is nich so nen pixel spiel. Es ist ‘n leben.
  15. madametarantula reblogged this from kaltspiegel and added:
    Story of my life, nur eben mit meiner besten Freundin. :)
  16. fangmich reblogged this from kaltspiegel
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